CDU-Staatssekretär spricht sich für die Nordumfahrung aus

Isringhaus: Jetzt müssen Stadt und Land sich endlich klar zum Saarbrücker Ring positionieren

In der Fragestunde im Deutschen Bundestag hat sich der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann (CDU) im Rahmen der Fragestunde im Bundestag klar für die Nordumfahrung um Saarbrücken ausgesprochen und sie als außerordentlich sinnvoll bezeichnet.
„Die Antwort auf die Anfrage unseres verkehrspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion Oliver Luksic zeigt, dass eine zügige Umsetzung der Nordumfahrung Saarbrücken, bestehend aus den im Bundesverkehrswegeplan festgeschriebenen Verbindungen der A623 an die A1 und der A623 an die A620, nicht nur eine Chance für die Leistungsfähigkeit des Verkehrs ist, sondern auch die Sicherheit erheblich verbessern und stärken würde. Das Projekt ist das wichtigste Verkehrsprojekt für das Saarland. Fahrzeiten würden verkürzt und ganze Stadtteile, wie Malstatt, Rastpfuhl und der Rodenhof, enorm entlastet werden. Dass die Landeshauptstadt hier auf der Bremse steht, ist für mich nicht nachvollziehbar. Stattdessen brauchen wir sogar noch weitergehende Verkehrsplanungen für Saarbrücken. Nord- und Südumfahrung können als Ring eine echte Entlastung für den Saarbrücker Verkehr bieten“, so der Saarbrücker Spitzenkandidat und stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Helmut Isringhaus.
Der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen, Julien François Simons, ergänzt: „Andere Bundesländer, wie Bayern, haben sämtliche Planungen von Verkehrsprojekten in den Schubladen und profitieren deshalb am meisten von den Bundeszuschüssen, weil sie diese direkt abrufen können. Deshalb muss die Nordumfahrung endlich geplant werden. Es ist auch bezeichnend, dass der Grüne Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Tressel vehement behauptet hat, dass das Projekt nicht im Bundesverkehrswegeplan eingestellt sei und somit nicht vom Bund finanziert würde. Er hätte es auch einfach nachlesen können, die Antwort in der Fragestunde des Deutschen Bundestages ist aber auch eindeutig. Auch seine Aussage, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht verhältnismäßig sei, hat der Staatssekretär klar zurückgewiesen. Gerade in Saarbrücken brauchen wir eine Verkehrsplanung, die zukunftsweisend ist und den Verkehr in der Innenstadt entlastet.“