Wochenspiegel Kolumne: Ludwigspark: Endlich seriös und ehrlich planen!

Nachdem die Oberbürgermeisterin im letzten Stadtrat bei der erneuten Kostenexplosion des Ludwigsparkstadions die Unterstützung von CDU und Grünen verloren hat, ist eine echte Lösung nach der Sondersitzung immer noch in weiter Ferne.  Jede Woche wird das Stadion teurer, trotzdem spricht der SPD-Bürgermeister Latz bei der neuen Summe von einer Gesamtkostenrechnung. Ob es bei diesen Kosten bleibt, wer diese trägt und wie dies bewerkstelligt wird – wichtige Fragen bleiben offen. Deshalb haben die Freien Demokraten die Verwaltungschefin Britz darum gebeten, uns Informationen zum Betriebskonzept, Vermarktungskonzept, den Gesprächen mit den zukünftigen Mietern und den Verhandlungen mit dem Land zu geben. Anscheinend ist sie vom Versagen der eigenen Leute selbst noch ganz überrumpelt, zufrieden stellende Antworten gibt es nicht. Ich habe eine klare Position: Alle Fakten müssen schonungslos auf den Tisch und wir müssen das Stadion schnell und seriös fertig bauen. Um Geld einzuspielen, müssen wir uns aktiv um die Vermarktung der Namensrechte kümmern. Und damit es ab jetzt professionell läuft brauchen wir einen externen Planungsmanager, der die Verfehlungen der Stadt aufklärt und für eine reibungslose Fertigstellung sorgt. Weitere Verzögerungen und Fehlplanungen auf Kosten der Bürger können wir uns nicht leisten. Neben der Verzögerung, den Baukostensteigerungen, Schadensersatzansprüchen und unkalkulierbaren Mehrkosten, wäre ein Baustopp für Stadt und Vereine eine Katastrophe.