Wochenspiegel Kolumne: 5. Jahreszeit

Endlich ist es wieder soweit, der 11.11. ist überstanden und wir sind nun in der fünften Jahreszeit angelangt. Jedenfalls alle, die im Karneval engagiert sind oder sich dem ganzen Geschehen  irgendwie verbunden fühlen. Es benötigt das ganze Jahr über sehr viel Arbeit, Mühe und Training um dann in der Session etwas sehenswertes auf die Beine stellen zu können. Die Garden müssen ihre Tänze einstudieren, die Büttenredner schreiben ihre neuen Texte, die Elferräte bauen das Bühnenbild und organisieren vieles drum herum. Oft sieht man einfach nicht, was alles dahinter steckt. Umso glücklicher wären die Vereine natürlich über den ein oder anderen Besucher mehr.

 

In den nächsten Wochen kann man sich aber auch wieder über die verschiedenen Weihnachtsmärkte freuen, gemütlich mit Freunden Glühwein trinken und ein paar kleine Geschenke kaufen. Gerade nach der erfolgreichen Sanierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke sollte der Verkehr jetzt in der Stadt auch wieder einigermaßen vernünftig fliessen. Die Meinungen über die roten Radfahrspuren gehen schon weit auseinander, aber als Autofahrer muss man sich vielleicht nur etwas daran gewöhnen und umsichtiger fahren. Nur im Berufsverkehr nach Dienstende sind viele Autofahrer derart gestresst und rücksichtslos unterwegs, dass ich mich dort nicht unbedingt mit einem Fahrrad mitten im Verkehr bewegen würde. Ich fahre zu der Zeit am liebsten mit der Saarbahn in die Stadt oder gehe entspannt zu Fuss.