Wochenspigel-Kolumne: Europäische Schule

Letzte Woche konnte ich auch mal sehr erfreuliche Pläne für unsere schöne Stadt erfahren. Und zwar planen das Bildungsministerium, der Regionalverband und die Landeshauptstadt eine europäische Schule in Saarbrücken zu gründen. Eine staatliche, gebührenfreie und für alle Schüler offene europäische Schule wäre ein enormer Mehrwert für unsere gesamte Region. Die Gründung einer solchen europäischen Schule in Zeiten, in denen der Populismus immer präsenter wird und die Verbundenheit mit Europa mehr und mehr in der Kritik steht, würde ein starkes und wichtiges Zeichen setzen. Gerade in Hinblick auf die Entwicklungen rund um die Ansiedlung eines Helmholtz-Zentrums an der Universität des Saarlandes ist eine englischsprachige Ausrichtung der Schule erforderlich. Englisch ist nun mal die Weltsprache in der Geschäftswelt und in der Forschung. So könnten wir unseren Kindern optimale Voraussetzungen für ihre Berufliche Laufbahn bieten und den Interessen der Familien der zukünftigen Mitarbeiter des Helmholtz-Zentrums gerecht werden. Die Standortfrage solle sogar bis Ende des Jahres geklärt werden. In der Diskussion ist im Moment als eine von drei Möglichkeiten das ehemalige Gymnasuim in Dudweiler. An sich hat der Standort Dudweiler schon den großen Vorteil, dass er nah an der Universität gelegen ist und ein schönes und attraktives Umfeld bietet. Ich würde mich wirklich freuen, wenn diese Pläne wahr und auch erfolgreich umgesetzt werden.