FDP: Konstruktive Lösung im Streit um KiTa-Essen nötig

Raab: Es muss klargestellt werden, dass dem Caterer bei einem erneuten Vorfall fristlos gekündigt werden kann
Saarbrücken, den 24.10.2018 – Die Freien Demokraten fordern alle Fraktionen auf, beim KiTa-Essen an eine vernünftige und konstruktive Lösung zu setzen. „Eins ist klar: Wir alle wollen gesundes Essen für unsere Kinder und akzeptieren keine Fremdkörper im Essen. Diese Zustände sind unhaltbar“, so der FDP-Fraktionschef Tobias Raab.
Das Vergleichsangebot begrüßen die Freien Demokraten. „Damit ist eine rechtssichere und schnelle Lösung gefunden. Die Verwaltung hat die Konfliktbewältigung zielstrebig angepackt und eine ausgewogene Lösung gefunden. Allerdings hätten wir uns eine bessere Informationskultur in Richtung der Elternschaft gewünscht.“, so Tobias Raab. „Wir fragen uns aber, ob die Auswahl der KiTas, die aus der Belieferung rausgenommen wurden, sinnvoll ist und hoffen, dass der Caterer die Qualitätsanforderung durch die geringere Belastung endlich erfüllen kann. Es muss klargestellt werden, dass andernfalls eine fristlose Kündigung erfolgen kann.“
„Für die Zukunft müssen die Kriterien für die Ausschreibung überarbeitet werden. Die Fehler der Ausschreibung dürfen sich nicht wiederholen.“, so Raab weiter. Laut FDP seien die Lose zu groß und die Kriterien nicht ausgereift. „Insbesondere müssen wir uns aber darüber Gedanken machen, wie man die KiTas und die Eltern von Anfang an einbinden und auch flexiblere Lösungen ermöglicht. Das Vergaberecht gibt und strenge Vorschriften, wir müssen aber verstärkt nach individuellen Lösungen suchen, die allen Beteiligten gerecht werden.