FDP: Grüne Forderungen zum bezahlbaren Wohnen sind kontraproduktiv

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Raab: „Grüne selbst haben Wohnen in Saarbrücken durch Abgaben immer weiter verteuert!“

Saarbrücken, 17.08.2018 – Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat kritisieren die neuesten Äußerungen und Forderungen der Stadtratsfraktion der Grünen nach Quoten für den sozialen Wohnungsbau und weiteren Belastungen für Investoren. So hatten die Grünen gefordert, dass Investoren bei Bauvorhaben ab 25 Wohneinheiten mindestens 30% des Wohnraums im öffentlich geförderten Wohnungsbau und im preisgedämpften Wohnungsbau schaffen müssen und sich zur Übernahme von Folgekosten für soziale und technische Infrastruktur verpflichten müssen. „Diese Vorschläge sind kontraproduktiv. Sie machen die Schaffung weiteren Wohnraums in Saarbrücken noch teurer und unattraktiver und werden dafür sorgen, dass weniger Wohnraum in Saarbrücken geschaffen wird.“, so Tobias Raab, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion.

Die Freien Demokraten sehen den richtigen Weg hingegen darin, Investitionen in Wohnraum zu erleichtern, statt sie zu erschweren. „Mit mehr verfügbarem Wohnraum steigt das Angebot, ein höheres Angebot wird wiederum den Druck aus dem Wohnungsmarkt nehmen und perspektivisch zu einer Entspannung der Preislage führen.“, so Raab. Mit zusätzlichem Hindernissen für die Schaffung von neuem Wohnraum erreiche man das Gegenteil. „Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass gerade die Grünen sich nun als Hüter bezahlbaren Wohnens aufspielen. In den vergangenen Jahren haben sie als Teil der rot-rot-grünen Ratsmehrheit Jahr für Jahr munter Steuern, Abgaben und Gebühren erhöht und so zu einer spürbaren Verteuerung des Wohnens in unserer Stadt geführt. Hierunter leiden sowohl Eigentümer als auch Mieter, auf die diese Kosten umgelegt werden. Wer den Bürgern auf der einen Seite immer mehr in die Tasche greift, dann aber vorgibt, Wohnen in Saarbrücken mit fragwürdigen Methoden bezahlbarer machen zu wollen, der muss sich den Vorwurf der Scheinheiligkeit gefallen lassen und kann nicht mit der Unterstützung der FDP rechnen.“, so Raab abschließend.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]