Wochenspiegel-Kolumne: Tesla und Co. an die Saar!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Vergangene Woche hat der Chef des US-amerikanischen Elektroauto-Pioniers Tesla bekanntgegeben, dass Deutschland „erste Wahl“ für eine europäische Tesla-Gigafactory, eine Fabrik, in der Akkus und Batterien für Elektroautos und Stromspeicher hergestellt werden, sei. Er könne sich eine solche an der deutsch-französischen Grenze, nahe den Benelux-Ländern vorstellen. Was für eine Chance!

Bereits jetzt beliefert kein anderes Land Tesla mit mehr Produkten und Dienstleistungen als Deutschland. Für viele Mittelständler und Zulieferer würde eine saarländische Gigafactory also enorme Chancen bieten, von den zu erwartenden Arbeitsplätzen bei Tesla selbst ganz zu schweigen. Das Saarland ist durch seine Lage und seine Kompetenzen beim Autobau und künstlicher Intelligenz prädestiniert für eine solche Fabrik. Hinzukommt, dass eine Ansiedlung im Saarland mit einer großen Nähe zum 2016 von Tesla übernommenen Maschinenbauer Grohmann mit Sitz in Prüm punkten könnte. Eine Reihe von Standortvorteilen also, die die Landespolitik schnell und beherzt nutzen und auf Tesla zugehen sollte.

Von einem zeitigen Einstieg des Landes in die Elektromobilität könnte auch unsere Stadt mit ihren Mittelständlern, Zulieferern, kulturellen und bildungspolitischen Angeboten profitieren. Hoffen wir also, dass man diese Chance in der Landesregierung ernst nimmt und die Kommunen und Landkreise beim Dialog mit Tesla mit einbindet.

Autor: Tobias Raab

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