Wochenspiegel-Kolumne: Stadtfeste müssen gerettet werden

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Am Dienstag letzte Woche konnte man wieder einen erschreckenden Artikel in der Saarbrücker Zeitung über unsere Stadtfeste in Saarbrücken lesen. Dieses Jahr ist es um viele der ehrenamtlich organisierten Feste schlecht bestellt. Die Sicherheitsauflagen für die zahlreichen Vereine sind mittlerweile durch die Decke geschossen und nicht mehr bezahlbar. So fallen dieses Jahr, sehr zum Bedauern, das Nauwieser Viertelfest, das Burbacher Dorfspektakel, die Feste in Ensheim, Bischmisheim und Brebach aus. Natürlich hat auch jede Sicherheitsauflage der Polizei oder Feuerwehr ihre berechtigte Grundlage. Denke man nur an die Vorkommnisse mit etlichen Toten in Duisburg aufgrund einer Massenpanik und die Terroranschläge in Berlin, Paris und Nizza. Das muss bei jedem Fest beachtet werden. Da uns dieses Thema schon seit Jahren beschäftigt, wollten wir es noch vor der Sommerpause mit einem Dringlichkeitsantrag im Stadtrat diskutieren und die Verwaltung auffordern das ganze zur Chefinnensache zu machen, um kurzfristig das ein oder andere vielleicht noch retten zu können. Da neben dem Nauwieser Viertelfest vor allem die kleineren Feste in den Ortsteilen gefährdet sind, wäre ein runder Tisch in den Ortsteilen, an denen neben den Vereinen der Bezirksbürgermeister, Vertreter der Genehmigungsbehörden und des Kulturamtes teilnehmen, ein gute Sache. Die Stadt muss sich endlich mehr als Dienstleister für die vielen ehrenamtlichen Helfer und Vereine verstehen.

Autor: Karsten Krämer

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]