Wochenspiegel-Kolumne: Die Belange junger Menschen endlich ernst nehmen!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wussten Sie, dass inzwischen zwei von drei Wählern über 50 Jahre alt sind und sich diese Tendenz in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird? Populistische Kräfte bekommen europaweit immer mehr Zulauf. Und während Wahlbeteiligungen stagnieren, ist die Jugend gleichzeitig politisiert wie noch nie: politische Jugendorganisationen wie unsere Jungen Liberalen verzeichnen einen erstaunlichen Mitgliederzuwachs, in den USA ist es die Jugend, die gegen Donald Trump und seine Politik auf die Straße geht. Trotzdem haben Heranwachsende kein gewähltes Sprachrohr in der Politik – In den meisten Gemeinden zumindest. Es gibt aber auch Ausnahmen: In Münster bindet man seit gut einem Jahrzehnt die 12- bis 17-Jährigen über ein Jugendparlament aktiv in die Kommunalpolitik ein. Die Mitglieder des Jugendparlaments werden in den Schulen gewählt und in Ausschüsse im Stadtrat abgesandt. Das Projekt ist äußerst erfolgreich, die Wahlen zum Jugendbeirat erreichen bisweilen sogar eine höhere Wahlbeteiligung als Kommunalwahlen. Die Jugend will mitgestalten! Nicht nur zu Bolzplätzen und Ballsport haben Jugendliche eine Meinung, sondern auch zu Bildung und Bauvorhaben. Es muss doch unser aller Anliegen sein, der jungen Generation eine Stimme zu geben und sie durch aktive Arbeit politisch zu bilden und einzubinden. So werden die Jugendlichen zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern erzogen – Wann sieht Rot-Rot-Grün das im Stadtrat endlich ein?
Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]