Wochenspiegel-Kolumne: Saarbrücken sollte Hunde schätzen!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wir werden oft belächelt, wenn wir neben den großen Themen in Saarbrücken, wie etwa Haushalt, Bildung und Ehrenamt, auch das Thema Hundefreundlichkeit ernstnehmen. Ich kann diese Geringschätzung nicht nachvollziehen.

Vergangene Woche mussten meine Frau und ich uns von unserem Hund verabschieden, der nicht einmal ins beste Alter gekommen war.  Emma war eine Zwergschnauzer-Hündin, aber sie war viel mehr als das. Sie half uns durch Krisen, sorgte dafür, dass wir uns ausreichend bewegten, brachte uns zum Lachen, sie schlichtete, wenn die Gemüter mal hochkochten und half mir durch die Examenszeit. Sie war ein unfassbar sensibles Wesen und hatte eine Offenheit und Lebensfreude, um die man sie beneiden musste. Jeder Hundebesitzer weiß, was ein Hund alles für sein Herrchen und Frauchen ist: Zuhörer, treuer Freund und Familienmitglied. Wir wissen leider auch, was der Hund für die Stadtverwaltung ist: ein Schmutzfaktor und Steuertatbestand.

Dabei überwiegen die positiven Effekte, die Hunde auf das seelische und körperliche Wohlbefinden ihrer Besitzer und somit auch auf deren Umfeld haben. Deshalb wollen wir es in Saarbrücken angenehmer machen, einen Hund zu haben. Deshalb fordern wir eine Unterstützung des Hundeführerscheins und eine Abschaffung der Hundesteuer. Um mehr Menschen das zu ermöglichen, was meine Frau und ich mit Emma haben durften. Und um unsere Stadt ein bisschen liebenswerter und lebenswerter zu machen.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]