Wochenspiegel-Kolumne: Neuer Anlauf für Wildtierverbot

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Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Versuch der Freien Demokraten aus dem letzten Jahr dafür zu sorgen, dass die Landeshauptstadt ihre öffentlichen Flächen nicht mehr an Zirkusse verpachtet, die Wildtiere mit sich führen. Der Grund für unser Bestreben liegt darin, dass Elefanten, Löwen und andere Wildtiere wegen der Erfordernisse eines reisenden Zirkus dort schlicht und ergreifend nicht tiergerecht gehalten werden können. Die ständigen Reisen, der mangelnde Auslauf und der nicht vorhandene soziale Kontakt zu Artgenossen kann in keiner Weise mit dem Tierwohl vereinbart werden.  

 

Mit unserem Antrag waren wir im letzten Jahr jedoch bei der Kommunalaufsicht gescheitert. Sie führte an, dass der Stadtrat nicht die Kompetenz habe, solche Entscheidungen zum Tierrecht zu treffen. Da Liberalismus aber auch bedeutet, dass man denjenigen hilft, die sich nicht selbst helfen können, planen wir einen neuen Antrag, der auf neue und zusätzliche Argumente setzt und unserem Versuch bessere Chancen einräumt. Das Thema war es uns wert, uns noch einmal aufs Neue die Arbeit zu machen.

 

Für die Grünen gilt das leider nicht. Auch sie haben einen Antrag gestellt. Im Wortlaut exakt unseren Antrag aus dem vergangenen Jahr, der bereits abgelehnt wurde und kaum Chancen haben dürfte. Die Grünen wollen damit ein Thema besetzen, für dass sie sich noch nicht einmal eigene Gedanken machen. Damit werden sie weder ihrer Aufgabe als Stadtratsmitglieder, noch den Belangen der betroffenen Tiere gerecht.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]