Wochenspiegel-Kolumne: Saarbrücken sollte die Jugend stärker einbinden

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wie sieht es in Saarbrücken eigentlich mit der politischen Vertretung der Jugend aus? Diese Frage sollte man sich angesichts der überproportionalen Repräsentanz älterer Generationen schon einmal stellen. So sieht doch das saarländische Kommunalverwaltungsgesetz eine Möglichkeit vor, einen städtischen Jugendbeirat zu gründen. In vielen anderen deutschen Städten gibt es das schon. Dort haben Jugendliche ein gutes Forum um über politische Themen zu debattieren und ihre Wünsche und Vorstellungen zu äußern. Das hat neben einem pädagogischen Effekt auch einen reellen Mehrwert für die Kommune.
Wenn man sich in Deutschland umschaut gibt es aber auch noch weitere Ansätze, jungen Menschen Politik etwas näher zu bringen. So veranstalten z.B. die Städte München und Nürnberg jährlich ein sogenanntes Rathausclubbing. Gemeint ist damit eine Veranstaltung in lockerer Atmosphäre, die Musik und Tanz mit politischen Diskussionsrunden und Informationsangeboten verbindet. Ziel ist es einfach Schülerinnen und Schüler langfristig für unsere Demokratie zu begeistern.
Im Moment geht die aktive Einbindung von Jugendlichen in die kommunale Arbeit in Saarbrücken leider faktisch gegen Null. Es ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, die Generation besser einzubinden, die zukünftig die Geschicke in Saarbrücken mit gestalten und prägen wird. Mehr Innovation und neue Ideen können nicht schaden und sind ein gutes Mittel gegen die tägliche Status Quo- und Mangelverwaltung.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]