SPD, Grüne und Linke wollen keine leichte Sprache

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Saarbrücken, den 13.03.2018 – Die FDP im Saarbrücker Stadtrat zeigt sich über das Votum von SPD, Grüne und Linke zum Antrag der FDP zur Einführung der leichten Sprache verärgert. „Mit unserem Antrag wollten wir die städtische Verwaltung dazu auffordern, die Homepage der Landeshauptstadt in leichte Sprache zu übersetzen. Dies wäre schnell und kostengünstig möglich gewesen, der Mehrwert für die Menschen, die auf leichte Sprache angewiesen sind, allerdings enorm!“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP, Tobias Raab.
Konkret wollte die FDP eine Übersichtsseite über die Bürgerdienste in leichte Sprache übersetzen lassen – etwa nach Frankfurter Vorbild – um die Homepage zugänglicher zu gestalten. „Dass hier gerade SPD, Grüne und Linke keine Notwendigkeit sehen, sondern den Antrag sogar als Unsinn bezeichnen, ist nicht nachvollziehbar. Gerade diese Parteien rühmen sich sonst immer mit Zugänglichkeit und Barrierefreiheit. Hier stimmen sie gegen eine kostengünstige und effiziente Lösung, nur weil sie nicht von ihnen selbst beantragt worden war. Wir bedauern diese Entscheidung und verbitten uns zukünftige moralische Besserwissereien des linken Blocks. Wem es mehr um den eigenen Erfolg als um einen barrierefreien Service für die Bürger geht, der missachtet seine Verantwortung für unsere Stadt.“, so Raab abschließend.
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