Freie Demokraten: Begriffsstutzigkeit der Stadt Saarbrücken beim Thema leichte Sprache

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Raab: Bürgerdienste in leichter Sprache sind schnell umsetzbar und schaffen enormen Mehrwert
Saarbrücken, den 09.03.2018 – „Die Ineffizienz dieser Stadtverwaltung verwundert mich immer wieder aufs Neue.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion Tobias Raab. „Anstatt das wichtige Thema ‚Leichte Sprache‘ endlich anzugehen wird unser Antrag mit einem ellenlangen Bericht zum Sachstand beantwortet, der im Grund nichts besagt, als dass sich eine Arbeitsgruppe gebildet hat, die sich – theoretisch – mit den Inhalten befasst hat.“
Es sei, laut Raab, nicht nachzuvollziehen, wieso die Übersetzung einzelner essentieller Webseiten nicht vor 2019 geschehen könne, obwohl sich die Stadt schon seit 2016 mit dem Thema beschäftigt. „Uns wird vorgeworfen Dinge zu fordern, die schon längst beschlossen seien. Aber an dieser Stelle möchte ich einige meiner Kollegen daran erinnern, dass es einen Unterschied zwischen beschlossen und umgesetzt gibt. Ich habe die Befürchtung, dass ohne den Antrag der Freie Demokraten das Thema, aufgrund von mangelndem Interesse seitens der Stadt, im Sande verlaufen wäre.“, äußerte Raab sich kritisch. Dies sei insbesondere so bedauerlich, da hier mit sehr wenig zeitlichem und finanziellen Aufwand ein enormer Mehrwert geschaffen würde. Der Antrag der FDP-Stadtratsfraktion fordert lediglich die Übersetzung der Übersichtsseite der Bürgerdienste in leichter Sprache.
Auch die Argumentation der Verwaltung, die entsprechende Mitarbeiterin sei bis 2019 krankgeschrieben, führt zwangsläufig zu Kopfschütteln. „Die Stadt Frankfurt am Main hat meiner Meinung nach das Problem einwandfrei gelöst. Es wundert mich wieso man hier nicht auf die Idee kam zum Wohle der Bürger miteinander zu kooperieren.“, so Tobias Raab abschließend.
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