Wochenspiegel-Kolumne: Neue Chancen Durch Helmholtz für Saarbrücken

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In der letzten Woche hat die Gründungsfeier des Helmholtz-Zentrums stattgefunden. Bis zum Jahr 2026 soll das Zentrum das weltweit größte Forschungszentrum für IT-Sicherheit werden und mit einem Jahresbudget von 50 Millionen Euro ab dem Jahr 2026 rund 500 Wissenschaftler beschäftigen. Ein echter Leuchtturm für die Universität und für das Saarland. Aber auch die Landeshauptstadt profitiert enorm. Allerdings müssen wir uns endlich überlegen, was wir jetzt als Stadt machen müssen. Die Verwaltung muss zum Beispiel Pläne dafür entwickeln, wie Sie die neue Einrichtung mitsamt ihrer Mitarbeitern und deren Familien in unsere Stadt einbinden will. Hierfür brauche es neben mehr Wohnraum auch zusätzliche Kita- und Schulplätze und einen Erhalt des kulturellen Angebots. Es ist allen bekannt, wieviel Zeit die entsprechenden Planungen aufgrund bürokratischer Hürden brauchen kann. Die Stadt sollte also nicht noch mehr Zeit hiermit verlieren, wenn sie die Chancen, die Helmholtz für Saarbrücken bietet, nicht verschlafen will. Bisherige Anfragen der Opposition dazu waren von der Verwaltung und Rot-Rot-Grün blockiert worden. Und nicht nur das, die Oberbürgermeisterin Britz musste in der letzten Sitzung sogar zugeben, dass man sich noch gar keine Gedanken gemacht hat. Und Schuld sei natürlich das Land. Hier macht Frau Britz es sich zu einfach. Wir müssen uns mal selbst überlegen, wie wir unsere Stadt aktiv gestalten wollen und nicht nur immer aus Reaktionsismus handeln.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]