Wochenspiegel-Kolumne: Bebauungsdichte am ehemaligen SHD-Gelände

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ich hoffe Sie haben die letzten Karnevalstage gut und gesund überstanden. Manchmal können auch im Saarbrücker Stadtrat noch Wunder geschehen. So wurde in der Sitzung letzte Woche glücklicherweise der von Bürgern und uns kritisierte Bebauungsplan für das ehemalige Saar-Hochdruck-Gelände am Kieselhumes revidiert. Es soll erst ein städtebauliches Konzept erarbeitet werden mit dem Ziel die Dichte der geplanten Wohnbebauung um 30 Prozent zu reduzieren. Wer die Situation vor Ort kennt, weiß wie eng der vorhandene Park- und Verkehrsraum ist. Die bisherige Planung mit der vorgeschriebenen Mindestzahl an Garagenplätzen pro Wohneinheit hätte sicher zum Parkchaos in den betroffenen Straßen geführt. Wir werden uns jedenfalls die neuen Pläne genau anschauen. Schöner wäre es natürlich gewesen, wenn das Baudezernat sich damals von Anfang an schon die Stimmen vor Ort zu Herzen genommen hätte, dann wäre der Investor erst gar nicht in die Lage gekommen, Monate lang in die falsche Richtung zu planen. Vielleicht ist dieses Hin und Her schon zu einem Symptom der Saarbrücker Verwaltung und Kommunalpolitik geworden, man sehe sich nur die Planungen um das Ludwigspark Stadion, das Ziehen um die Nahversorgungsstandorte in Dudweiler oder das Brebacher Ohr an. Das kommt weder bei betroffenen Bürger, noch bei Firmen oder Geschäftsleuten, die etwas Aufbauen möchten gut an. Eine klassische Lose-Lose-Situation, die wir uns auf Dauer wirklich nicht leisten können.
Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]