Wochenspiegel-Kolumne: Bye Bye Bauer…

[vc_row][vc_column][vc_column_text]In einem Lied von Peter Alexander heißt es „Sag zum Abschied leise Servus“. Mit einem leisen Abgang des bisherigen Fraktionsvorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion, Peter Bauer, ist allerdings nicht zu rechnen, und das hat mehrere Gründe.
Zum einen war Peter Bauer nie für die leisen Töne zu haben. Seine leidenschaftlichen und lautstarken Auftritte im Stadtrat machten, bei aller inhaltlichen Differenz, viele Sitzungen umso interessanter. Zum anderen ist Peter Bauers Rücktritt nicht wirklich auch ein Rückzug, hat er sich doch wichtige Aufsichtsrats- und Ausschussposten gesichert und seinen Einfluss so gefestigt.
Natürlich wirft das Fragen im Hinblick auf Bauers Nachfolge auf, die zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Kolumne noch nicht abschließend geklärt war. Wir wünschen der Nachfolgerin oder dem Nachfolger, dass sie/er einen eigenen Stil findet und sich vom spürbaren Einfluss Bauers freimachen kann. Gerne darf die neue Fraktionsführung genauso leidenschaftlich sein, wir wünschen uns aber mehr Kompromissbereitschaft, frisches Denken und Reflektion. Neben seiner Leidenschaft war Peter Bauer nämlich auch dafür bekannt, seine bekannten Fehler beim Stadionneubau, der Messe oder dem Q-Park-Vertrag schönzureden und stur an festgefahrenen Ansätzen festzuhalten.
Der neuen Fraktionsspitze wünsche ich ein glücklicheres Händchen, mehr Einsichtsfähigkeit und gutes Gelingen. Auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne unserer Stadt!
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]