Wochenspiegel-Kolumne: Neujahrsempfang neu denken!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ob Ernährung, Bewegung, Zeitmanagement oder andere Punkte, vieles wird zum Jahreswechsel hinterfragt und manch einer unternimmt einen neuen Anlauf. Wir finden, auch die Stadt sollte sich solche Gedanken machen. Bei den großen Themen Verkehr, Finanzen, Kultur Bildung, aber auch bei den vermeintlich kleinen Fragen.

Der Neujahrsempfang der Oberbürgermeisterin hat etwa eine erstaunliche Entwicklung hinter sich. Vor gar nicht allzu langer Zeit noch fand er im Festsaal des Rathauses statt und sollte vor allem der Wertschätzung von Ehrenamtlern und verdienten Personen dienen. Mit dem Umzug ins große E-Werk scheint der Veranstaltung dieses Wesen aber nach und nach abhandengekommen zu sein. Ich finde, es sollte beim Neujahrsempfang einer überschuldeten Stadt nicht in erster Linie darum gehen, möglichst viele Leute mit Eintritt, Freibier und Wienern zu versorgen.

Wieviel besser könnte man dem Ehrenamt in unserer Stadt helfen, wenn die zig tausend Euro, die der Neujahrsempfang jährlich kostet, für die Unterstützung von Vereinen zur Verfügung stünden? Wie viele Arbeitsstunden könnten die Mitarbeiter der Verwaltung für sinnvolle Dinge investieren, wenn sie sie nicht für die Vorbereitung des Empfangs aufwenden müssten? Und wie viel interessanter könnte die Veranstaltung sein, wenn man Gästeliste und Ablauf entstauben würde? Es ist an der Zeit, ergebnisoffen zu prüfen, wie es mit dem Empfang weitergehen soll.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]