Wochenspiegel-Kolumne: Gestalten aus der Opposition

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Als demokratisch gewählte Vertreter setzen wir uns dafür ein, wofür wir gewählt worden. Das klingt im ersten Moment nach einer Banalität. Aber wenn man dann zwar gewählt, aber nicht in der Regierungsverantwortung ist, begnügen sich manche damit, ihre Zeit im Parlament abzusitzen, weil sie glauben eh nichts verändern zu können. Das sehe ich anders. Auch in der Opposition hat man einen Gestaltungauftrag – und noch mehr, man hat vor allem die Möglichkeit zu gestalten. Natürlich ist es schwieriger seine Ideen durchzubringen. Aber mit der richtigen Argumentation, den richtigen Inhalten und dem richtigen Enthusiasmus kann man mit seinen Ideen auch in der Opposition gestalten. Das hat auch mit Respekt vor der demokratischen Verantwortung zu tun. Christian Lindner hat das bei seiner traditionellen Rede zum Dreikönigstag noch einmal deutlich gemacht. Wir sind die Opposition. Aber wir arbeiten klar kritisch konstruktiv. Wir wollen uns einbringen. Wir verweigern nicht die Arbeit, unser Land zu gestalten und unsere Vorstellungen deutlich zu machen. Wissen Sie, das Jamaika-Aus war keine leichte Entscheidung. Aber eine richtige. Weil die Freien Demokraten nicht die Steigbügelhalter einer beliebigen Koalition sind, die unser Land nicht voranbringt. Wir gestalten das Land aus der Opposition. Und wir sind bereit unsere Ideen zu verwirklichen. In Saarbrücken läuft einiges falsch, aber wir geben nicht auf uns ernsthaft einzubringen und unsere Stadt besser zu machen.
Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]