Wochenspiegel-Kolumne: Wie chaotisch sind unsere Schulen?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]So kurz vor Weihnachten möchte ich Ihnen wünschen, dass Sie und Ihre Familien etwas zu Ruhe kommen und den Alltagsstress der letzten Wochen abschütteln können. Es wird wahrscheinlich nicht jedem gelingen, ist doch gerade die Tage ein Brandbrief des Lehrerkollegiums der Gemeinschaftsschule Bruchwiese über die katastrophalen Zustände publik geworden. Es war die Rede von massiven Beleidigungen, mangelnden Sprachkenntnissen bis hin zu Drogendelikten und Körperverletzung. Das Ganze kochte sogar so hoch, dass RTL und SAT 1 vor Ort berichteten. Aber man hört ja von vielen Seiten, dass es mehrere Schulen im Regionalverband gibt, an denen ähnliche Verhältnisse herrschen würden. Da nützt auch das beste theoretische Lehrkonzept nichts mehr, wenn es einer derartigen Realität ausgesetzt wird. Was soll ein Lehrer denn noch an Wissen vermitteln, wenn wahrscheinlich kaum einer der schwierigen Schüler einen Sinn darin sieht, überhaupt eine Schule zu besuchen. Deshalb ist unsere Forderung nach einer besseren personellen und finanziellen Ausstattung der Schulen wichtiger denn je. Wie soll ein Lehrer eine Klasse mit 30 ganz verschiedenen Kindern denn auch so unterrichten, dass er jedem Kind gerecht wird? Wir müssen uns auch Gedanken machen, wie man die sozialpädagogische Unterstützung noch besser und individueller ausbauen kann. Ich hoffe wirklich, dass die vom Bildungsministerium zugesagte Hilfe Früchte trägt.
Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]