Wochenspiegel-Kolumne: Narren besser unterstützen

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Vergangene Woche begann sie endlich, die fünfte Jahreszeit. In den kommenden Monaten werden uns die Fastnachtsvereine wieder viel Freude bereiten: mit tollen Tanzchoreographien, musikalischen Einlagen und den unterschiedlichsten Büttenreden. Vor allem aber leisten die Fastnachtsvereine für unsere Gesellschaft und Kommune eine enorm wichtige Arbeit. Sie integrieren, sie fördern Gemeinsinn und Zusammenhalt. Sie bringen junge und alte Narren und Närrinnen zusammen und leisten einen wichtigen sozial- und jugendpolitischen Beitrag. Einen Beitrag, den die Landeshauptstadt selbst nie und nimmer leisten könnte, wenn die Vereine wegfielen.
Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren im Rahmen der Haushaltsberatungen immer wieder gefordert, dass man die Fastnachtsvereine bei ihrer Arbeit stärker unterstützt. Durch zentrale Ansprechpartner und höhere Zuschüsse. Wir finden, dass die ehrenamtlich tätigen Karnevalisten schon genug Energie, Zeit und eigenes Geld investieren. Es ist an der Zeit, dass die Stadt sich in gewissen Bereichen sparsamer gibt, und dafür die Zuschüsse für die Vereine erhöht.
Über diese Forderung haben SPD, Grüne und Linke in den letzten Jahren nur geschmunzelt. Zu angenehm ist es wohl für Rot-Rot-Grün, das Geld für eigene Prestigeprojekte zu verteilen. Wir finden, dass es ein Gebot der Fairness wäre, den Vereinen mehr Unterstützung zu geben. Daher werden wir es auch in diesem Jahr beantragen.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]