Wochenspiegel-Kolumne: Es brennt weiter bei der Feuerwehr!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Wahrscheinlich ist es Ihnen auch schon mal so ergangen. Sie waren von einer Sache überzeugt, haben dafür gekämpft und nur harsche Kritik eingesteckt, weil Sie etwas angesprochen haben, das unbequem ist und gewissen Leuten nicht in den Kram passt.
Am Ende werden Sie dann sogar noch als Brandstifter und Opportunist hingestellt.
Diese Erfahrung mussten wir machen, als wir uns dem Thema der internen Konflikte bei der Saarbrücker Berufsfeuerwehr gewidmet haben und eine anonyme Mitarbeiterbefragung forderten, um den Ursachen fundiert auf den Grund zu gehen. Aber da hätten Ergebnisse herauskommen können, die nicht sein dürfen. Kurzer Hand riefen der zuständige Dezernent Harald Schindel und die rot-rot-grünen Fraktionsvorsitzenden den großen Erfolg des bisher eingeschlagenen Mediationsprozesses aus, und schickten unseren Antrag wegen Unsinnigkeit ins Nirvana. Den Hochmut zu glauben, mit solch einem Vorgehen die massiven internen Konflikte zu lösen, kann ich wirklich nicht im Geringsten nachvollziehen. Und, wie nun jeder Leser letzte Woche aus der Saarbrücker Zeitung erfahren konnte, hat sich gar nichts verbessert. Eine namentliche Gruppe aus der Führungsmannschaft und der Personalrat gingen erneut an die Öffentlichkeit. Nach mehreren Mediatoren in den vergangenen Jahren glaube ich auch nicht mehr an die großen Erfolge dieser Methode, dafür ist der berühmte „Point of no Return“ schon zu lange überschritten.
Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]