Wochenspiegel-Kolumne: Zu viele Bauernopfer

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es gibt Leute, die immer sehr ruhig und besonnen sind, und bei denen man aufpassen sollte, wenn sie dann doch mal lauter werden. Bei dem Fraktionsvorsitzenden der SPD, Peter Bauer, ist es genau das Gegenteil. Egal ob Stadion, Q-Park oder Kultureinsparungen, kein Thema ist ihm zu heiß, keine eigenen Fehler zu schwerwiegend, um sich in der Presse und im Stadtrat optisch wie akustisch nicht in Rage zu reden. Gefährlich wird es, wenn er sich plötzlich staatsmännisch gibt. Oder sich sogar komplett zurückhält.
So geschehen beim Thema Berufsfeuerwehr, wo es seit langem rumort. Mehrere Mediatoren sind schon bei dem Versuch gescheitert, die internen Probleme zu bereinigen. Wir können derzeit nicht beurteilen, was alles der Wahrheit entspricht und was nicht. Wir wissen nur, dass es bei der Berufsfeuerwehr derzeit nicht optimal läuft und Aufklärung erforderlich ist.
Und was macht Peter Bauer? Nichts! Handzahm gibt er sich mit halbherzigen Beschwichtigungen zufrieden, kritische Nachfragen verbittet er sich. Wer nachhakt, den diffamiert er öffentlich als Brandstifter. Angeblich, so Bauer, spreche er den Feuerwehrmännern höchste Anerkennung und Rückendeckung aus. Wenn das so wäre, dann sollte er aber auch die Sorgen und Probleme der Feuerwehrleute ernstnehmen. Diese Männer und Frauen haben es nicht verdient, dass man sie mundtot macht, man sollte ihnen zuhören! Auch wenn Peter Bauer lieber rumposaunt als zuhört.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]