Nichtstun ist Machtmissbrauch

[vc_row][vc_column][vc_column_text]FDP fordert Stadt auf, Parksituation in Saarbrücken neu zu konzipieren
Saarbrücken, den 03.06.2017 – Trotz enorm hoher Parkgebühren in der Saarbrücker Innenstadt scheint die Stadt nicht im Geringsten daran interessiert zu sein, an dieser Situation etwas ändern zu wollen. Für die Oberbürgermeisterin Charlotte Britz ist die Parksituation offensichtlich kein Bereich, welcher in den Aufgabenbereich der Stadt fällt. Mit der Verpachtung mehrerer Parkhäuser an das niederländische Unternehmen Q-Park im Jahre 1999 hatte die Stadt den Grundstein für die heutige monopolartige Daseinsberechtigung von Q-Park gelegt, welcher es dem Unternehmen ermöglicht, in Saarbrücken mit die höchsten Parkgebühren in ganz Deutschland zu verlangen. Obwohl die Verträge mit Q-Park noch 32 Jahre lang fortbestehen, ist dies kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken und die Saarbrücker mit dieser Situation alleine zu lassen, findet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Tobias Raab.
„Gerade, weil die Parkplätze in Saarbrücken nicht nur viel zu teuer sind, sondern insgesamt auch in ihrer Anzahl bei Weitem nicht ausreichen, ist die Stadt zwingend gefordert neue Lösungsansätze zu suchen. Zusammen mit dem Stadtplanungsamt, Verkehrsexperten und dem Stadtrat sollte überlegt werden, wo neue Parkanlagen entstehen können und wie man die Parkgebühren auf den bereits vorhandenen städtischen Parkplätzen senken kann.“, so Tobias Raab.
Bei einem Gegenseitigen hochbieten der Ticketpreise zwischen der Stadt und Q-Park stiegen zwar deren beider Gewinnspannen, dies aber auf viel zu hoher (Park-)Kosten der Saarbrücker Bürger.
Die FDP-Stadtratsfraktion fordert die Verwaltung und insbesondere die Oberbürgermeisterin zum Umdenken auf. „Beim VEP wurde zu wenig auf die Parksituation geachtet. Das haben wir zwar bemängelt, wurden in diesem Punkt aber ignoriert. Wir müssen konkrete Ansätze zur Verbesserung der Parksituation erarbeiten und diese umsetzen. Wenn nötig müssen wir beim Verkehrsentwicklungsplan die ein oder andere Maßnahme anpassen.“, so Raab abschließend.
Falls Sie mehr über dieses Themengebiet erfahren wollen, klicken Sie bitte hier.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]