Wochenspiegel-Kolumne: NRWeiter so, FDP!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es ist gar nicht so lange her, da wurde man als FDP-Mitglied nur mitleidig angesehen. Nach den Siegen in NRW (12,6%) und Schleswig-Holstein (11,5%) hat sich das geändert. Ebenfalls geändert hat sich die Art und Weise, wie die FDP mit diesen Siegen umgeht. Und das ist gut so!

Es geht nicht mehr darum, wer welches Pöstchen bekommen kann. Es geht darum, weshalb unsere Wähler die Freien Demokraten gewählt haben. Es geht um echten Politikwechsel. In NRW hat die FDP mit dem Mut zur Veränderung geworben, den Wunsch zur Entfesselung des Landes und die Freude auf neue Selbstverantwortung betont. Es ist nur richtig, wenn man diesen Spirit, der einen in den Landtag getragen hat, nun in die Landespolitik tragen will. Dass Christian Lindner im September ähnliche Veränderungen im Deutschen Bundestag anstrebt, muss kein Nachteil sein. Er kann so ohne jede Befangenheit darüber entscheiden, ob sich eine Regierungsbeteiligung in NRW für die Menschen lohnt.

Eine Zusammenarbeit mit der CDU ist hierbei eine Möglichkeit. Beide Parteien teilen gemeinsame Ideen – umso mehr müssen beide auch darauf achten, eigene Punkte zu setzen. Das klappt, soweit es für beide potenziellen Partner in gleicher Weise gilt. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe würde ich begrüßen. Als Anhängsel der CDU will ich meine Partei aber nie mehr erleben, auch das ist nämlich gar nicht so lange her.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]