WS-Kolumne: Meerwieser Tal endlich entlasten!

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In den letzten Wochen zeigte sich wieder einmal, wie dringend der Meerwiesertalweg entlastet werden sollte. Manche würden hierzu am liebsten Autos bekämpfen, wir hingegen haben uns schon immer für eine Saarbahnanbindung an die Universität ausgesprochen. Leider musste diese Idee bei der Erstellung des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) weichen. Statt einer Saarbahnanbindung der Uni über Scheidt plant die Verwaltung lieber eine Anbindung Forbachs, da sie sich hierdurch eine hohe Subventionierung durch die EU verspricht. Das macht aber aus mehreren Gründen wenig Sinn.

 
Zum einen wären auch diese Gelder Steuermittel der Bürger, mit denen man sparsam umzugehen hat. Eine Saarbahnanbindung nach Scheidt, die bei der Erarbeitung des VEPs angedacht worden ist und auch umsetzbar wäre, wäre aber auch aus sachlichen Gründen hier der richtige Weg. Dieses Problem drängt mehr als eine Anbindung nach Forbach, die über die Erweiterung des S-Bahn-Systems eh schon gelöst wird. Alle anderen vorgelegten Lösungen entlasten den Meerwiesertalweg nicht, sondern beanspruchen ihn. Als einzige direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Universität müsste man dabei immer mit potentiellen Sperrungen oder starkem Rückstau rechnen. Deswegen müssen wir endlich eine alternative ÖPNV-Anbindung priorisieren. Bei aller Freundschaft zu unseren französischen Nachbarn drängt dies mehr als eine Saarbahnanbindung nach Forbach.
Autor: Tobias Raab

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