WS-Kolumne: Saarbrücker Autofasten? Ohne uns!

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Nicht immer sind die Kolumnen der Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat aufschlussreich. Manchmal empfiehlt es sich aber genauer nachzulesen, was mancher Stadtrat hier von sich gibt. So auch in der letzten Ausgabe, als der Vertreter der Grünen meinte, den öffentlichen Raum müsse man vom Pkw-Verkehr zurückerobern. Quasi kommunales Autofasten. Ohnehin geben die Grünen gerne den Autofahrern die Schuld an der miserablen Verkehrslage in unseren Innenstädten. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen, aber mir geht diese Sündenbock-Politik wirklich auf die Nerven.

Wenn man von öffentlichem Raum spricht, der allen Bürgern zusteht, dann steht er auch denjenigen zu, die mit dem Pkw unterwegs sind. Es gibt unzählige Beispiele, warum Menschen nicht nur das Recht haben, mit ihrem Pkw durch unsere Stadt zu fahren, sondern damit auch positives bewirken.

Wer sie zum Sündenbock macht, der denkt weder an sie, noch an den Einzelhandel in unserer Stadt, der auf Kundschaft angewiesen ist, um Gewinne erzielen, Steuern zahlen und Menschen Arbeit geben zu können.

Richtig wäre es, den Verkehrsfluss durch grüne Wellen zu verbessern, mehr günstige Parkplätze zur Verfügung zu stellen und alle Verkehrsmittel miteinander in Einklang zu bringen. Wer hingegen Widersprüche konstruiert und die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausspielen will, der wird vielleicht grüner Ideologie gerecht, ganz sicher aber nicht unserer Verantwortung für eine moderne Verkehrspolitik.
Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

 

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