WS-Kolumne: Neue Wege für den Kakadu?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Letztes Jahr wurde überraschend das legendäre Saarbrücker Veranstaltungsmagazin Kakadu nach 30 Jahren eingestellt. Die über die Jahre gesunkene Nachfrage nach einem gedruckten Medium und die personelle Besetzung des Kulturamtes haben letztendlich zu dieser Entscheidung geführt.

Das Kulturamt hat daraufhin einen neuen Kultur-Newsletter lanciert, der monatlich an die Abonnenten gemailt wird. Leider haben sich bislang nur 241 Abonnenten angemeldet, was sicherlich darauf zurückzuführen ist, dass das Angebot noch nicht bekannt ist.

Für die Freie Szene war der Kakadu das Hauptmedium zur Verbreitung ihres Angebotes. Deswegen haben die Freien Demokraten im Kulturausschuss auch einen Runden Tisch über die Reaktivierung des Kakadu beziehungsweise die Realisierung und Ausgestaltung der zukünftigen Kommunikationsformen und –angebote der Landeshauptstadt für die städtischen Kulturschaffenden gefordert. Denn ein gedrucktes Medium, das zum Schmökern und Entdecken neuer Angebote einlädt, hat einen ganz anderen Wirkungskreis als ein E-Mail-Newsletter.

Wir wollten zusammen mit der Freien Szene an einem adäquaten Ersatz für den Kakadu arbeiten. Leider hat das rot-rot-grüne Bündnis diese Notwendigkeit nicht gesehen und unseren Antrag im Januar abgelehnt.

Die Stadt möchte nicht mehr zuständig sein, sondern nur unterstützen. Deswegen müssen wir jetzt endlich den möglichen Spielraum schaffen, um die Freie Szene in unserer Stadt wieder angemessenen zu fördern.
Autor: Karsten Krämer
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