Wochenspiegel-Kolumne: Keiner Schuld am Ludwigspark?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Letzten Donnerstag musste der Stadtrat entscheiden, ob die erste Ausschreibung zum Umbau des Ludwigsparkstadions aufgehoben wird, um neu ausschreiben zu können. Die Neuausschreibung ist keine gute Option. Sie verzögert alles, bringt die mietenden Vereine, vor allem den 1. FCS, in die Bredouille und ob sie weniger Kosten mit sich bringt ist auch ungewiss. Alle anderen Optionen sind aus unserer Sicht aber noch schlechter. Ein Stadion in Hufeisenform? Einfach mal bauen bis das Geld leer ist? Das wäre noch unseriöser.

 Die Neuausschreibung allein wird aber noch nichts verbessern. Die Stadt muss endlich auf potenzielle Investoren zugehen. Es genügt nicht, sich bloß offen zu zeigen, die Stadt ist in der Bringschuld und muss mögliche Geldgeber aktiv zu Gesprächen einladen. Funktionieren kann das nur, wenn auch mit dem Land eine Lösung gefunden wird. Der Zickzack-Kurs von Klaus Bouillon (CDU) muss einen hierbei besorgen. Erst gegen Hufeisen, dann dafür. Erst für Investoren, dann dagegen. Diese Unsicherheiten müssen Stadt und Land schnellstens ausräumen.

 Als Zeichen für einen Neustart an alle Beteiligten müssen auch personelle Konsequenzen gezogen werden. Es ist an der Zeit, dass der zuständige Dezernent Schindel sein Amt zur Verfügung stellt. Das Vertrauen des Stadtrats, potentieller Investoren und auch der Bieter muss wiederhergestellt werden. Und das ohne weiteren Zeitverlust!
Autor: Tobias Raab
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