FDP: Weniger Geschwindigkeitsverstöße bedeutet nicht automatisch mehr Sicherheit

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Raab: Britz muss im Stadtrat Unfallzahlen nachliefern

Saarbrücken, den 06.03.2017 – Wie der SR berichtet, hat die Landeshauptstadt mitgeteilt, dass die Geschwindigkeitsüberschreitungen bei den festinstallierten Blitzeranlagen abgenommen haben sollen. Die städtische Verwaltung hat diese Zahl veröffentlicht, nachdem die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat eine Anfrage bezüglich der Entwicklung der Verkehrssicherheit an den Standorten der Anlagen gestellt hat.

„Es bleibt aber offen, ob sich die Verkehrssicherheit verbessert hat.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Tobias Raab. „Reine Zahlen über Geschwindigkeitsverstöße sagen nichts über den Stand der Verkehrssicherheit dar. Die Einrichtung der Blitzer wurde nicht mit Tempoverstößen, sondern mit Unfallzahlen begründet. Es ist doch sehr verwunderlich, wenn die Stadt nun Angaben zur Unfallstatistik schuldig bleibt. Wir wollen, dass Blitzer nur dort stehen, wo sie wirklich der Steigerung der Sicherheit dienen und nicht dort, wo sie kontinuierlich der Sanierung der städtischen Kasse dienen. Hierbei kommt es in aller erster Linie darauf an, ob die Blitzer Unfälle vermieden oder – wie man munkelt – sogar begünstigt haben, da oftmals kurz vorher stark abgebremst werden muss. Dass die Stadt hierauf kein bisschen eingeht ist für uns nur Augenswischerei.“ Deshalb hoffe die FDP darauf, dass die Oberbürgermeisterin Britz im Stadtrat noch auf die Unfallzahlen und damit den wesentlichen Aspekt der Verkehrssicherheit eingeht.
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