WS-Kolumne: Postfaktische Zeit bei Rot-Rot-Grün

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ich hoffe, Sie können die nächsten Feiertage ein wenig genießen? Gerade die Weihnachtszeit sollte uns ja ein wenig Ruhe und Erholung verschaffen. Eine gute Gelegenheit, das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Dieses Jahr war wirklich sehr turbulent und von einer zum Teil sehr aufgeheizten Stimmung begleitet worden. Politisch und gesellschaftlich ist man nun in einem postfaktischen Zeitalter angekommen und der Begriff „postfaktisch“ zum Wort des Jahres gewählt worden. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies, dass man einfach das behaupten und zum Fakt erklären kann, was einem gerade so auf der Seele liegt. Das hat sich natürlich Rot-Rot-Grün auch gleich zu nutze gemacht und den Inhalt Ihrer Politik Schritt für Schritt mit heißer Luft aufgefüllt. Der Haushaltantrag hatte nicht mehr als ein paar Warme Worte und eine Erhöhung der Grundsteuer B zu bieten. Von mutigen und durchdachten Vorschlägen, unsere Stadt nach vorne zu bringen war überhaupt nichts zu lesen. Lieber schiebt man die Schuld für die Misere eine Ebene höher. Vor der eigenen Haustür zu kehren ist halt unbequem. Aber eine wichtige Sache wird auch heute im postfaktischen Zeitalter immer wieder ignoriert. Die Mathematik bleibt die Alte und Fakten bestimmen am Ende eben doch, ob eine Sache funktioniert. Rot-Rot-Grün sollte sich das fürs nächste Jahr einmal zu Herzen nehmen. In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen frohe Weihnachten.
Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]