WS-Kolumne: Wildtierverbot für Zirkusse in Saarbrücken

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Löwen, Elefanten, Tiger – viele von uns kennen diese Tiere noch aus den Zirkusbesuchen in unserer Kindheit. Neben Clowns und Akrobaten bleiben sie uns alle in Erinnerung. Aber sind Wildtiere in Zirkussen im 21. Jahrhundert noch angebracht? Können sie überhaupt artgerecht gehalten werden? Natürlich nicht. Viele Studien, auch eine, die im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erstellt worden ist, zeigen ganz eindeutig, dass Wildtiere nicht in Zirkusse gehören. Trotzdem hat die Bundesregierung bis heute kein generelles Wildtierverbot umgesetzt, obwohl die Faktenlage schon lange eindeutig ist und der Tierschutz im Grundgesetz verankert ist. Anders als viele europäische Nachbarn, wie Belgien, die Niederlande oder Österreich.

Deshalb hat die FDP Stadtratsfraktion einen Antrag zum Wildtierverbot eingebracht, nachdem einem Zirkus, der Wildtiere hält, keine städtischen Flächen mehr zur Verfügung gestellt werden dürfen. Als Landeshauptstadt wollen wir damit ein Zeichen setzen. Wir dürfen die grausame Haltung von Wildtieren nicht mehr aus nostalgischen Gründen hinnehmen.

Die Tiere leben nicht nur auf viel zu engem Raum, sie haben kaum Bewegungsfreiheit oder Sozialkontakte zu Artgenossen. Ein Zirkuswagon ist kein Lebensraum für ein Wildtier. Deshalb müssen wir endlich ein klares Zeichen setzen und uns im nächsten Stadtrat geschlossen für das Wildtierverbot aussprechen.
Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]