Wochenspiegel-Kolumne: Kreative, engagierte Opposition

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, den Erfolg einer Opposition zu messen. Sollte die Opposition vor allem die Mehrheit kontrollieren und den Finger in die Wunde legen? Oder ist sie vor allem in der Pflicht, konstruktive Vorschläge zu unterbreiten und sich mit eigenen Ideen einzubringen? Wir haben einen Mittelweg gewählt, mit dem wir bisher sehr gut gefahren sind.

Als kleine Fraktion aus zwei ehrenamtlichen Stadträten fehlen uns oft die Ressourcen, um in jeder Sachfrage ein eigenes, fertiges Konzept vorlegen zu können. Dennoch prangern wir Missstände an: Etwa bei der Überschuldung unserer Stadt, der schlechten Verkehrssituation oder der Verschwendung von Steuermitteln. Und wo immer es uns möglich ist, untermauern wir unsere Kritik mit konkreten eigenen Vorschlägen. So konnten wir erreichen, dass es in Saarbrücken bald offene WLAN-Netze geben wird, und verhindern, dass 2 Mio. Euro für die Überdachung der Schifferstraße ausgegeben werden, oder dass die Kita-Beiträge im Sommer erneut massiv erhöht werden.

Martin Luther King sagt einst: „So gut wie immer hat die kreative, engagierte Minderheit die Welt in einen besseren Ort verwandelt.“ Wir werden alles geben, um auch weiterhin als kreative, engagierte Minderheit unsere Stadt besser zu machen. Als nächstes etwa durch ein konkretes Konzept zur Entlastung der Eltern bei gleichzeitigen Einsparungen in der Saarbrücker Verwaltung.
Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]