Ist die Zukunft des Filmhauses akut gefährdet?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ist die Zukunft des Filmhauses akut gefährdet?

FDP-Stadtratsfraktion fordert vom grünen Beigeordneten Thomas Brück Aufklärung der Öffentlichkeit

Saarbrücken, den 14.09.2016

Vor Beginn der Sommerferien ist öffentlich geworden, dass nicht nur von Seiten des zuständigen Amtes und Dezernates der Landeshauptstadt Saarbrücken ein inklusiver Umbau des Filmhauses erst einmal nicht umgesetzt wird, sondern es auch einen neuen Eigentümer der Filmhaus-Immobilie in der Mainzer Straße gibt. Und wenig später wurde dann auch vom zuständigen grünen Beigeordneten Brück gegenüber der Presse angedeutet, dass er die Organisationsform des Filmhauses verändern wolle.

Vor wenigen Wochen noch hatte der Kulturpolitische Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion, Karsten Krämer, Thomas Brück einen intransparenten und unehrlichen Umgang mit den Stadtverordneten vorgeworfen, da es von seiner Seite keinerlei Berichterstattungen im Kulturausschuss gab. Außerdem wurde von der FDP Stadtratsfraktion kritisiert, dass seit der Amtsübernahme von Brück mit der guten Tradition gebrochen wurde, jeweils ausführliche Halbjahresberichte über das Agieren des Filmhauses in Form einer Verwaltungsvorlage vorzulegen und dadurch keine Möglichkeit zur Nachfrage, Aussprache und Diskussion gegeben wurde.

Damals wurde vom grünen Beigeordneten ein Konzept zur Attraktivitätssteigerung versprochen, welches dann nach der „Sommerpause“ dem zuständigen Kulturausschuss vorgelegt werden sollte. Doch nichts geschah! „Brück glänzt mal wieder durch Tatenlosigkeit und hat bislang nichts geliefert!“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Tobias Raab. Auch seien die Freien Demokraten enttäuscht, dass der grüne Beigeordnete nicht mal die Kraft aufgebracht hat, dass endlich die fehlenden Halbjahres- und Jahresberichte des Filmhauses dem Kulturausschuss vorgelegt werden.

Daher hat die FDP-Stadtratsfraktion nicht nur beantragt, dass endlich die fehlenden Berichte dem Ausschuss vorgelegt werden, sondern dass auf der Sitzung am 15.09.2016 im öffentlichen Teil eine Berichterstattung über die aktuelle Situation des Filmhauses, der Einnahmen- und Ausgabensituation und vor allem der Zukunftsperspektive abgegeben wird. „Als Stadträte müssen wir über die Zukunft des Filmhauses entscheiden, deshalb dürfen die Verwaltung und Herr Brück uns nicht mehr im Dunkeln stehen lassen“, so Raab.

Die FDP-Stadtratsfraktion schaut mit großer Sorge auf die Zukunft des Filmhauses. Denn es verfestigt sich nun der Eindruck, dass von Seiten der Amtsleitung und des zuständigen Beigeordneten Thomas Brück einem öffentlichen Austausch über das Filmhaus im zuständigen Kulturausschuss ausgewichen wird. Es kann über deren Motive nur spekuliert werden, aber es ist wohl davon auszugehen, dass eher eine ungewisse Zukunftsaussicht des Filmhauses der Grund zu diesem schlechten und hilflosen Kommnikationsstil ist.

Die FDP-Stadtratsfraktion ist aber der Meinung, dass bei einem so wichtigen Thema mit „offenen Karten“ gespielt werden muss und nicht nur offen und ausführlich berichtet werden muss, sondern auch ein breiter Diskurs hergestellt erforderlich ist. Raab fordert daher Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und den zuständigen Beigeordneten Thomas Brück auf, die Intransparenz zu beenden und in öffentlicher Sitzung über die Zukunft des kommunalen Kinos und des Filmhauses zu berichten.
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