Kolumne Wochenspiegel: Wie geht’s weiter mit dem Filmhaus

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535614317804{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 18.08.2016

Lange war es still im Stadtrat um das Filmhaus geworden, gab es doch früher noch unter dem ehemaligen Kulturdezernenten Erik Schrader eine regelmäßige Berichterstattung des Amtsleiters im Kulturausschuss. Doch mit dem neuen Dezernenten Brück verschwanden klammheimlich die Informationen über das Filmhaus. Waren doch schon umfangreiche Verbesserungen der Barrierefreiheit geplant und beschlossen. Weitere wichtige Diskussionen über das Konzept des Angebots fanden leider auch nicht mehr statt, so kämpft das Filmhaus doch schon seit längerer Zeit mit zurückgehenden Besucherzahlen. Ende Juli sickerte nun endlich auf Nachfrage durch, dass es einen neuen Eigentümer der Filmhaus-Immobilie gibt und dass auch die behindertengerechten Umbaupläne gestorben sind. Zurecht schlug dieses Thema groß in der Presse auf, ein ausführliches Interview mit Thomas Brück wurde in der SZ abgedruckt, in dem er versprach, endlich zu handeln und sogleich die Erarbeitung eines Konzeptes zur Attraktivitätssteigerung an den Leiter des Filmhauses zu delegieren. Ich bin wirklich gespannt, was da herauskommt. Hoffentlich hat Herr Brück jetzt verstanden, dass sich nicht alle Probleme von selbst lösen und Schuldzuweisungsreflexe in Richtung des Vorgängers nach einem Jahr Amtszeit auch nicht mehr herhalten können. Wir müssen uns nach den Sommerferien dringend Gedanken über die Zukunft des Filmhauses und mögliche Kooperationen machen.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]