Kolumne Wochenspiegel: Wie geht´s weiter mit der Eisenbahnstraße?

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535614452414{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 11.08.2016

In meiner letzten Kolumne hatte ich über die aktuelle Pflastersanierung in der Kaltenbachstraße am St. Johanner Markt geschrieben. Neben den vielen akuten Baustellen gibt es aber auch zahlreiche, die bereits abgeschlossen worden sind, wie zum Beispiel, die langwierige Neugestaltung der Eisenbahnstraße. Schnell geraten diese fertiggestellten Bauprojekte aus dem Fokus von Stadtrat und Verwaltung. Doch zu einem ordentlichen Projekt gehört eben auch, dass man sich nach Beendigung der Bauarbeiten öfter in mehreren zeitlichen Abständen selbstkritisch hinterfragt und ansieht, ob man die gesetzten städtebaulichen Ziele erreicht hat. Genau dieser Prozess steht für die Eisenbahnstraße noch aus. Optisch hat sich im Straßenbild ja einiges verbessert, eine neue Querungshilfe und ordentliche Bürgersteige für Fußgänger sollten die Attraktivität und damit die Besucherfrequenz erhöhen. Auf der anderen Seite sind einige Parkplätze weggefallen und  durch die lange Bauphase etliche Leerstände  in den Ladenlokalen entstanden. Die anfangs hochmotivierten Pläne, die Eisenbahnstraße mit einem neuen stadtplanerischen Konzept, quasi im Stil der 50‘er Jahre wieder zu beleben, sind Stück für Stück in den letzten Monaten aus dem Fokus geraten und durch andere dringende Projekte verdrängt worden. Wir müssen jetzt schleunigst nochmal mit der Stadtverwaltung in die Diskussion einsteigen, die Leerstände und Besucherzahlen analysieren.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]