Freie Demokraten in großer Sorge über die Zukunft des Filmhauses

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535615133334{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]FDP-Stadtratsfraktion fordert Stadtverwaltung zum Handeln auf

Saarbrücken, den 25.07.2016

Nachdem in der vergangenen Woche bekannt wurde, dass von Seiten der Saarbrücker Verwaltung ein behindertengerechter Umbau des Filmhauses erst einmal nicht umgesetzt wird und damit insbesondere Menschen mit Gehbehinderungen ausgeschlossen werden, blicken die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat mit großer Sorge auf die Zukunft des Filmhauses. „Das Nichthandeln der Stadtverwaltung zeugt nicht nur von einem skandalösen Umgang mit den berechtigten Interessen von Menschen mit Behinderungen, sondern auch davon, dass es keinerlei Ideen und Planungen zur Zukunftssicherung des Filmhauses mehr gibt“, so Karsten Krämer, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat.

Außerdem sei es ein Skandal, dass der Stadtrat erst durch eine Nachfrage einer Stadtratsfraktion darüber Kenntnis erlangt hat. „Vor anderthalb Jahren wurde fraktionsübergreifend beschlossen, dass das Filmhaus behindertengerecht aus- und umgebaut wird. Damals wurde mündlich ausführlich berichtet und es wurde eine aussagekräftige Verwaltungsvorlage erstellt. Wir gingen daher davon aus, dass der Umbau angegangen wird. Nun wird erst auf Nachfrage karg berichtet. Besonders der Kulturbeigeordnete Thomas Brück muss sich vorwerfen lassen, dass ihm ein transparenter und ehrlicher Umgang mit den Stadträten nicht wichtig ist, denn sonst hätte er in den vergangenen Sitzungen des Kulturausschusses von sich aus darüber berichtet“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende und kulturpolitische Sprecher Karsten Krämer weiter.

Auch fällt auf, dass im Gegensatz zu vergangenen Jahren, in denen dem Ausschuss stets ausführliche Halbjahresberichte über das Agieren des Filmhauses in Form einer Verwaltungsvorlage vorgelegt und dann dort besprochen und diskutiert wurden, ist dies unter dem Beigeordneten Thomas Brück ersatzlos gestrichen worden. Vielmehr wichen Amtsleitung und Dezernent jeglicher Debatte über die Zukunft des Filmhauses aus. „Es ist wohl davon auszugehen, dass eine ungewisse Zukunftsaussicht des Filmhauses der Grund zu diesem Kommunikationsstil ist“, so Krämer.

Daher fordert die FDP Stadtratsfraktion, dass die Amtsleitung und der Kulturbeigeordneten Thomas Brück die kommenden Wochen nutzen, um die fehlenden Halbjahresberichte zu erstellen und die Zukunft des Filmhauses im Rahmen einer Verwaltungsvorlage darzustellen – ergänzt durch eine Darstellung der aktuellen Einnahmen- und Ausgabepositionen aus dem Haushaltscontrolling. Außerdem muss das Thema für die kommende Sitzung des Kulturausschusses auf die Tagesordnung gesetzt werden.

„Der FDP Stadtratsfraktion liegt die nachhaltige Zukunft unseres städtischen Kulturangebotes, unserer Institutionen und das Filmhaus sehr am Herzen. Wir werden nicht zulassen, dass durch Nichthandeln die Zukunft verspielt wird. Daher werden wir antragsinitiativ werden, wenn es nun kein kurzfristiges sichtbares Agieren der Stadtverwaltung geben wird“, so Karsten Krämer abschließend.

Fraktionsvorsitzender: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]