Wochenspiegel-Kolumne: Masterplan Gewerbeflächen

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535615619562{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 07.07.2016

Letzte Woche erreichte uns die Aufforderung, zu einer Internetpetition zum Thema „Naherholung statt Industriegebiet – Für den Erhalt des Naherholungsgebiets ‚Almet‘ in SB, St. Arnual“ Stellung zu nehmen. Hintergrund und Anlass dieser Petition ist die im Masterplan Gewerbe- und Industrieflächen 2030 der Stadtverwaltung aufgeführte Fläche „Käsbösch“. Prinzipiell ist dieser Masterplan eine gute und begrüßenswerte Sache, da Saarbrücken absehbar in den nächsten Jahren dringend weitere Gewerbe- und Industrieflächen benötigen wird. Im Rahmen des Masterplans werden jetzt verschiedene potentielle Flächen auf ihre Eignung und Erschließung untersucht, so auch die umstrittene Fläche „Käsbösch“, die im Moment noch von einem Camping-Platz genutzt wird. Nun gab es erste Aussagen, dass der betreibende Verein den Platz aufgeben möchte, die dann aber zum Teil wieder revidiert wurden. Die Betreiberin der Alpaka-Farm im Almet sorgt sich verständlicherweise um Ihre Tiere und hat die oben erwähnte Petition mit mittlerweile ca. 5600 Unterstützern gestartet. Auch ich selbst finde das Naherholungsgebiet vom Tabaksweiher ins Almet sehr schön und attraktiv. Insgesamt ist es eine schwierige Gemengelage, für die wir insgesamt jetzt die beste Lösung finden müssen. Wir werden, wenn alle Fakten und Informationen auf dem Tisch liegen, unsere weiteren Entscheidungen sehr sorgfältig treffen und genau abwägen, welche Flächen wir letztlich umwandeln und erschließen wollen.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]