Freie Demokraten: „Grüne Blockade überwinden – Entwicklung von Industrieflächen muss vorangetrieben werden!“

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535616282001{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Verwaltung und Rot-Rot-Grün dürfen in Sachen Industrieentwicklung nicht länger auf Zeit spielen

Saarbrücken, den 01.06.2016

Wie aus den Berichten der Saarbrücker Zeitung aus den vergangenen Tagen hervorgeht, untersucht die Verwaltung derzeit im Rahmen des „Masterplan Gewerbe- und Industrieflächenentwicklung 2030“, welche Saarbrücker Flächen nach wirtschaftlichen Faktoren als Industrieflächen geeignet erscheinen. Bereits jetzt hat sich gezeigt, dass das Gebiet „am Käsbösch“ aufgrund seiner guten Autobahnanbindung und der umliegenden Industriebetriebe für eine industrielle Nutzung besonders geeignet ist.

Die FDP Stadtratsfraktion fordert die Verwaltung auf, in Fragen der weiteren industriellen Entwicklung Saarbrückens nicht weiter mit angezogener Handbremse zu agieren und die hiesige Ansiedlung von arbeitsschaffender Industrie durch das Bereitstellen entsprechender Flächen zu ermöglichen. Die Erarbeitung eines Masterplans für Gewerbe- und Industrieflächen war dabei ein erster Schritt; jetzt gilt es schnellere Prüfverfahren zu schaffen und Saarbrücken als Industriestandort dadurch nachhaltig attraktiver zu machen. Daneben muss die Suche nach weiteren Industrieflächen schnellstmöglich vorangetrieben werden um dem tatsächlichen Bedarf des Wirtschaftsstandorts gerecht werden zu können. „Insbesondere das Gebiet „am Käsbösch“ ist wirtschaftlich betrachtet die ideale Fläche für die Neuansiedlung arbeitsschaffender Industrie in unserer Landeshauptstadt. Die Bedenken der Bürger, dass durch eine industrielle Nutzung das Naherholungsgebiet Almet gefährdet sein könnte, müssen ohne Zweifel ernst genommen werden. Dennoch ist es die Pflicht der Verwaltung, und allen voran der Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, für eine industrielle Weiterentwicklung Saarbrückens und damit auch für ihre Zukunftsfähigkeit zu kämpfen“, so Tobias Raab, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP Stadtratsfraktion.

Die Blockade der Grünen Stadtratsfraktion führt aus der Sicht der Freien Demokraten nur zu einer schlechteren Zukunftsgestaltung der Landeshauptstadt. Der hierbei offensichtlich herrschende Disput innerhalb des rot-rot-grünen Bündnisses gefährdet die Zukunft der Saarbrücker Industrie nur umso mehr. „Wir fordern von unseren Kollegen der Grünen Fraktion, endlich ihre ohne tatsächliche Begründung industrie- und wirtschaftsfeindliche Haltung zugunsten einer positiven Weiterentwicklung unserer Stadt aufzugeben. Es ist nicht zu leugnen, dass Saarbrücken einen entsprechenden Bedarf an mehr Industrieflächen hat – um die Zukunftsfähigkeit der Landeshauptstadt zu sichern ist es Aufgabe des Stadtrats und der Verwaltung, diesen Bedarf zu decken“, so Raab weiter.

Bei der Frage um das Weiterbestehen des Campingplatzes am Spicherer Berg sehen die Freien Demokraten die Verwaltung in der Handlungspflicht. „Hier ist die Verwaltung gefragt, den betroffenen Campern eine Lösung anzubieten und endlich in entsprechende Gespräche zu gehen. Bereits vor einigen Wochen haben wir uns mit einer Anfrage an die Verwaltung gewandt und um die Aufklärung bezüglich der Zukunft des Campingplatzes gebeten. Zur Tourismusförderung in der Landeshauptstadt Saarbrücken muss die Verwaltung hier attraktive Ausweichflächen bieten und ein Konzept zum Camping-Tourismus entwickeln“, so Raab, der abschließend ankündigt, dass die FDP das Agieren der Verwaltung und der Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und Linken aufmerksam beobachten und bei weiterer Untätigkeit auch antragsinitiativ werden wird.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]