Freie Demokraten: „Verwaltung darf Verkehrsprobleme nicht weiter beschönigen!“

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Saarbrücken, den 20.05.2016

Wie die Saarbrücker Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, geht aus einer aktuellen Studie des amerikanischen Software-Unternehmens Inrix hervor, dass die Autofahrer in Saarbrücken im Durschnitt 35 Stunden jährlich staubedingt im Verkehr stecken bleiben. Die Landeshauptstadt belegt damit im deutschlandweiten Ranking Platz 9 und zählt somit zu den Stauhochburgen. Das hierfür zuständige Stadtplanungsamt scheint dies jedoch trotz der eindeutigen Fakten nicht wahrhaben zu wollen. Laut Christof Kreis, Abteilungsleiter im Stadtplanungsamt, gebe es zwar in Saarbrücken viel Verkehr – dass Saarbrücken aber zu den Stauhochburgen Deutschlands zähle, bezweifle er.
Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat rufen die Verwaltung auf, nicht die Augen vor der Realität zu verschließen, der täglich tausende von Autofahrern ausgesetzt sind. Insbesondere zu den Stoßzeiten ist das dann auftretende Stauchaos nicht zu leugnen. „Durch schlechte Ampelschaltungen, unnötige Fahrbahnverengungen und eine miserable Parksituation gleicht das Autofahren in unserer Stadt einer Ausnahmesituation – das bestätigen auch die unabhängigen Ergebnisse der aktuellen Studie von Inrix. Diese enormen Belastungen mit einer derartigen Aussage seitens der Verwaltung unter den Tisch kehren zu wollen, muss in den Ohren der Autofahrerinnen und Autofahrer wie blanker Hohn klingen“, so Tobias Raab, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat.

Aus Sicht der FDP Stadtratsfraktion ist es zwar richtig, dass die Verwaltung derzeit versucht, unter Beteiligung mehrerer Bürgerwerkstätten einen Verkehrsentwicklungsplan zu erarbeiten. Entscheidend wäre jedoch, dass ein derartiger Plan an die tatsächlichen Gegebenheiten des Stadtverkehrs in Saarbrücken angepasst ist. Beispielsweise macht es aus Sicht der FDP Stadtratsfraktion wenig Sinn auf Biegen und Brechen den Anteil der Fahrradnutzer in Saarbrücken erhöhen zu wollen und sich dadurch eine geringere Belastung des Autoverkehrs zu erhoffen. „Hilfreich wäre hier vielmehr ein Verkehrsleitkonzept, das die derzeit noch herrschenden Behinderungen, wie die neu eingeführten Tempolimits auf Strecken außerhalb der Schulen oder sonstigen schützenswerten Bereichen, aufhebt. Durch intelligente Ampelschaltungen und zusätzliche Spuren könnten die Autofahrer schneller durch Saarbrücken geleitet und das tägliche Stauchaos endlich vermieden werden. Dies würde die Belastungen für Anwohner und Autofahrer verringern. Auch wäre es eine große Hilfe für Gewerbetreibende, deren Konkurrenz in anderen Städten häufig von einer besseren Verkehrslage profitiert“, so Raab abschließend.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]