Wochenspiegel-Kolumne: Neue Chancen für Max Ophüls

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535616581870{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 19.05.2016

Die neue Leiterin, Svenja Böttger, hatte letzte Woche ihre erste Vorstellung zur weiteren Entwicklung des Max-Ophüls-Festivals offiziell verkündet. Im Großen und Ganzen soll erst einmal kein tiefer Schnitt gemacht werden, der „Spirit“ solle erhalten bleiben, also alles wie gehabt weiterlaufen und am Rande mit neuen Ideen ergänzt werden. Eine vorsichtige Herangehensweise scheint ihr geboten zu sein vor dem Hintergrund der Verärgerung und des Scherbenhaufens, den die Landeshauptstadt als Trägerin der MOP gGmbH bei der Trennung von der bisherigen Leiterin Gabriella Bandel hinterlassen hatte. Es wäre jetzt unredlich, Frau Böttger für Fehler anderer aus der Vergangenheit, für ihr junges Alter von 28 Jahren oder die Tatsache zu kritisieren, dass sie Ende Mai erst mit ihrem Studium fertig wird. Für ihre Qualitäten als Festivalleiterin sind schließlich ganz andere Dinge ausschlaggebend. Sinnvoll ist es vielmehr, den Blick jetzt in die Zukunft zu wenden. Hier muss sie Stück für Stück konkreter werden und den Dialog mit den Künstlern, Verbänden und Betroffenen suchen, die zuletzt so enttäuscht von den Vorgängen ums Festival waren. Sie tritt wahrlich kein leichtes Erbe an, die Risse der Vergangenheit zu kitten und dem nächsten Festival wieder den „Spirit“ einzuhauchen, den es bis jetzt hatte. Wir wünschen Ihr dabei im Sinne des Festivals und unserer Stadt viel Erfolg und ein glückliches Händchen für ihre neue Aufgabe.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]