Wochenspiegel-Kolumne: Totgesagte leben länger

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535616820384{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 12.05.2016

Eine Volksweisheit besagt, dass es im Leben nicht darum gehe, nicht hinzufallen, sondern immer wieder aufzustehen. Genauso ist es in der Politik. Vor knapp vier Jahren flog die FDP aus dem saarländischen Landtag, vor rund drei Jahren aus dem Bundestag. Die damaligen Fehler wirkten immer noch nach, als ich 2014 in den Stadtrat kam. Spott und Hohn, erst am Wahlstand, später im Stadtrat. Das machte zwar keinen Spaß, aber natürlich trugen wir dafür selbst die Verantwortung. Und ich glaube, dass wir damals die richtigen Lehren gezogen haben. Wir haben eingefahrene Strukturen reformiert, uns personell und inhaltlich erneuert und wieder zu einem klaren liberalen Profil gefunden.
Und wenn ich mir die politische Landschaft anschaue bin ich heilfroh, dass es eine liberale Partei gibt. Sowohl im Land, wo CDU und SPD bei Bildung und Wissenschaft die Zukunft unseres Landes kaputtsparen, Infrastruktur verfallen lassen und Millionen bei Bauskandalen und Doppelstrukturen verplempern, als auch in der Stadt, wo Verwaltungsvorschriften Bürgern und Gewerbetreibenden immer mehr Belastungen auferlegen, statt sie zu unterstützen, und wo nur auf Initiative der FDP hin nun keine 2 Mio. Euro in die unnötige Überdachung der Schifferstraße fließen. Es braucht hier eine Partei, die wieder in Bildung investieren will, die Bürokratie zurückschrauben und den Menschen wieder Luft zum Atmen lassen will. Es ist schön, Mitglied in dieser Partei zu sein.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]