Freie Demokraten: Böttger muss jetzt liefern

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535616865655{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]FDP fordert fairen Umgang, aber sieht neue Leitern des Ophüls-Festivals jetzt in der Pflicht

Saarbrücken, den 12.05.2016

Die Fraktion der Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat fordert einen fairen Umgang mit der neuen Leiterin des Max-Ophüls-Festivals, Svenja Böttger, sieht die 28-Jährige nach ihrer offiziellen Vorstellung allerdings nun auch in der Pflicht. „Es wäre unfair, Frau Böttger die Fehler anzulasten, die von städtischer Seite in Zusammenhang mit Max-Ophüls begangen worden sind“, so Tobias Raab, stellvertretender Vorsitzender der FDP Fraktion. Die neue Festivalleiterin könne weder etwas für den unsäglichen Umgang mit ihrer Vorgängerin, noch für das fragwürdige Auswahlverfahren. Die Landeshauptstadt als Trägerin der MOP gGmbH hatte die Stelle der Festivalleitung weder öffentlich ausgeschrieben noch ihre Entscheidungsfindung transparent dargelegt. Auch für das schwache Bild, dass der für Kultur zuständige Dezernent Brück abgibt, dem die Saarbrücker Zeitung gar eine „Statistenrolle“ attestierte, trage Böttger keinerlei Verantwortung.

„Es wäre unredlich, Frau Böttger für Fehler anderer aus der Vergangenheit, für ihr junges Alter oder die Tatsache zu kritisieren, dass sie Ende Mai erst mit ihrem Studium fertig wird“, betont Raab. Für ihre Qualitäten als Festivalleiterin seien schließlich ganz andere Dinge ausschlaggebend. Sinnvoll sei es vielmehr, den Blick jetzt in die Zukunft zu wenden. Hier müsse die neue Festivalleiterin konkreter werden und den Dialog mit den Künstlern, Verbänden und Betroffenen suchen, die zuletzt so enttäuscht von den Vorgängen ums Festival waren. „Wir fragen uns schon, was Frau Böttger damit meint, wenn sie sagt, `der Spirit soll bleiben`, obwohl sie das Festival noch nie besucht hat. Auch besorgt es uns, dass sie eigenen Aussagen zufolge noch kein Gespräch mit ihrer Vorgängerin geführt hat. Um die Risse der Vergangenheit zu kitten und die Lage des Festivals zu verstehen muss Böttger künftig zum Dialog mit den Betroffenen bereit sein. Wir Freie Demokraten wünschen Ihr dabei im Sinne des Festivals und unserer Stadt viel Erfolg und ein glückliches Händchen“, so Raab abschließend.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]