Wochenspiegel-Kolumne: Umerziehung à la Maas?

[vc_row margin_top=“0″ margin_bottom=“0″ full_width=““ padding_left=“0″ padding_right=“0″ animation=““ type=““ bg_color=““ bg_position=“top“ bg_repeat=“no-repeat“ bg_cover=“false“ bg_attachment=“false“ padding_top=“0″ padding_bottom=“0″ enable_parallax=““ parallax_speed=“0.1″ bg_video_src_mp4=““ bg_video_src_ogv=““ bg_video_src_webm=““][vc_column width=“1/1″ animation=““][vc_column_text css=“.vc_custom_1535617353896{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 28.04.2016

Üblicherweise schreibe ich an dieser Stelle eher über Saarbrücker Stadtpolitik, aber gestern bin ich bei einer Recherche im Internet auf eine derart interessante Geschichte gestoßen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Und zwar handelt es sich um eine Aktion der Tierrechtsorganisation PETA. Dort werben prominente Politiker und Schauspieler in einer Kampagne dafür, auf das Tragen von Pelzen zu verzichten und Pelzfarmen zu verbieten. Frei unter dem Motto: „Lieber nackt als Pelz“ lächelt dort in vorderster Front, Oberkörper frei und von einer Frau umschlungen unser Bundesjustizminister Heiko Maas vom Plakat. Heiko Maas, da war doch was… Ach ja, es sind noch keine 2 Wochen her, da kam er mit der grandiosen Idee um die Ecke, dass man in Deutschland sexistische Werbung verbieten und ein modernes Geschlechterbild etablieren und formen müsste. Da bin ich echt sprachlos. Wollte er uns nun mit seiner Gesetzesidee vor sich selbst schützen? Wie ist das zu verstehen, und vor allem, wie glaubwürdig ist denn solch ein Verhalten? Jetzt die Werbung für die Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof an Sylvester mit verantwortlich zu machen ist schier grotesk, zu mal die vermuteten Täter in ihrer Kindheit und Jugend wahrscheinlich nicht übermäßiger sexistischer Werbung ausgesetzt waren. Wir haben so viele andere richtige und wichtige Probleme in unserem Land und Europa, die gelöst werden müssen!

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]