Wochenspiegel-Kolumne: Fechinger Talbrücke – Eine Posse

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Da verfällt eine Hauptverkehrsader so lange, bis es zu einer plötzlichen Vollsperrung kommen muss. Wie können plötzlich lebensgefährliche, statische Mängel vorliegen, wo doch angeblich stets turnusgemäß geprüft wurde? Zunächst erklärt die Große Koalition, auf der entsprechenden Prüfliste habe sich die Fechinger Talbrücke nicht befunden. Dann stellt sich heraus, dass sie sich sehr wohl auf der besagten Liste der Bundesanstalt für Straßenwesen befand und bereits seit 2010 als „statisch dringend zu untersuchen“ ausgewiesen wurde. Laut Ministerium nur eine „Kommunikationspanne“, der Volksmund kennt sicher deutlichere Worte.

Da bringt es auch nichts, von „unterschiedlichen“ Sanierungslisten zu reden, die angeblich zur Falschauskunft führten.

Wichtiger als sich rauszureden wäre es, dass die große Koalition das Vorhaben zügig angeht. Das Planungsrecht muss vereinfacht und Planung, Bau und Betrieb von Bundesstraßen müssen angesichts der vielen sanierungsreifen Brücken und einer riesigen Investitionslücke effizienter organisiert werden. Eine neue Bundesgesellschaft könnte Vorhaben besser durchführen und auch privates Kapital gewinnen. Die Große Koalition, die es auch im Saarland nicht hinbekommt, schnell genug zu planen und zu bauen, sollte eine Bundesautobahngesellschaft nicht länger blockieren. Nur wenn neben maroden Brücken auch marode Strukturen saniert werden, bleiben uns Vollsperrungen und „Kommunikationspannen“ künftig vielleicht erspart.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab

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