Freie Demokraten: „Stadtfeste müssen erhalten bleiben!“

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Saarbrücken, den 30.03.2016

Wie aus einem in der heutigen Ausgabe der Saarbrücker Zeitung erschienen Bericht hervorgeht, steht das alljährlich stattfindende Nauwieser Viertel Fest auf der Kippe. Angesichts immer weiter steigender Kosten, insbesondere im Bereich der Sicherheitsauflagen, fehlen den Organisatoren des Festes von Rockstar e.V. bislang finanzielle Mittel in einer Höhe von 10.000 Euro zur Realisierung des diesjährigen Nauwieser Viertel Festes. Eine Vereinbarung mit der Verwaltung der Landeshauptstadt Saarbrücken, um zumindest einen Teil der Sicherheitskosten aufzufangen, sei laut Aussage des Vereins bisher nicht zustande gekommen.

Die Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat fordern daher von der Verwaltung, sich stärker für den Erhalt des Festes einzusetzen und alle verfügbaren Möglichkeiten auszuschöpfen, beispielsweise durch eine verstärkte Übernahme der Kosten im Bereich der Sicherheitsmaßnahmen, oder durch eine entsprechende Unterstützung bei der Suche nach Sponsoren. „Das Nauwieser Viertel Fest ist seit Jahren als der Anziehungsmagnet für tausende junge Menschen aus der ganzen Region bekannt und ist zum Aushängeschild Saarbrückens geworden. Durch das Aus für das Nauwieser Viertel Fest wäre Saarbrücken um eine weitere Attraktion ärmer – wenn wir hier den roten Sparstift ansetzen, wird das der Attraktivität unserer Landeshauptstadt nur noch weiter schaden.“, so Tobias Raab, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Saarbrücker Stadtrat.

Bereits Mitte des vergangenen Jahres wurde innerhalb einer Sondersitzung des Stadtrats zur Erstellung eines Sanierungshaushalts für die Landeshauptstadt über die Kürzung der Mittel für die Stadtfeste diskutiert. Die Freien Demokraten sind schon in der damaligen Sitzung mit einem Antrag zur Attraktivitätssteigerung des Nachtlebens in Saarbrücken aktiv geworden. „Wie die Beispiele anderer Städte zeigen, steigert ein für junge Menschen attraktives Nachtleben auch die Beliebtheitswerte einer Stadt zur Wahl des Wohn- und Arbeitsplatzes enorm. Saarbrücken ist daher insbesondere in ihrer Rolle als Universitätsstadt des Saarlandes darauf angewiesen, dass junge Menschen ihren Lebensmittelpunkt hierher verlagern. Dadurch wird das Nachtleben auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für Kommunen“, so Karsten Krämer, Fraktionsvorsitzender der FDP Stadtratsfraktion.

Abschließend fordern die Freien Demokraten, dass die Verwaltung das ehrenamtliche Engagement der Bürger und Vereine, die nicht nur das Nauwieser Viertel Fest, sondern auch weitere zahlreiche Feste in den einzelnen Stadtteilen organisieren, entsprechend wertschätzt. „Bei einer Übernahme des Nauwieser Viertel Festes durch die Stadt würde dies nicht nur zu einer enormen Kostensteigerung führen – auch würde das Fest seinen Charakter verlieren. Die Verwaltung sollte sich darüber bewusst sein, welche enorm wichtige Aufgabe derartige Vereine für das Lebensgefühl in Saarbrücken übernehmen und diese ehrenamtliche Arbeit auch entsprechend würdigen. Die Vereine sind schon genug belastet mit einer Unmenge an Auflagen – jetzt ist es Zeit für die Landeshauptstadt Saarbrücken diese zu unterstützen“, so Tobias Raab abschließend.

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]