Wochenspiegel-Kolumne: Bildung ist ein Bürgerrecht

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535617944875{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 24.03.2016

Die gemeinsame Umfrage des Bundesverbandes für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) und des Verbandes für Bildung und Erziehung (VBE), nach der fast drei Viertel der Lehrkräfte kritisieren, dass in den Schulen nicht genügend digitale Lernmedien, wie beispielsweise Tablets oder Whiteboards, genutzt werden, hat uns dazu bewegt im Stadtrat antragsinitiativ zu werden. Die Einbeziehung neuer Medien in die Unterrichtsgestaltung finden Lehrer notwendig und sinnvoll, leider mangelt es derzeit noch an einer entsprechenden Ausstattung in den Schulen – auch bei uns. Deshalb wollten wir die Saarbrücker Grundschulen mit ausreichend digitalen Lernmedien ausstatten und den Breitbandausbau weiter vorantreiben. Das Breitband ist die Straße von morgen, eine Zukunftsinvestition! Und jeder weiß, dass die Kinder von heute mehr denn je mit den digitalen Möglichkeiten umgehen müssen – und dass damit die Chancen und Grundlagen für die berufliche Zukunft gelegt werden! Aber nicht jedes Kind hat diese Chancen, und das soll sich ändern. Dieses Wissen und Können müssen wir allen Kindern ab der Grundschule ermöglichen. Ralf Dahrendorf hatte schon vor 50 Jahren in seiner epochalen Streitschrift gesagt, dass ohne Gleichheit der Bildungschancen die soziale Rolle des Staatsbürgers nicht durchgesetzt werden kann. Uns wundert es deshalb umso mehr, dass die rot-rot-grüne Ratsmehrheit unseren
Antrag abgelehnt hat.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]