Wochenspiegel-Kolumne: Neuer Baudezernent

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535618118708{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 17.03.2016

An so manche Vorgehensweise der rot-rot-grünen Ratsmehrheit will ich mich einfach nicht gewöhnen. Erst wird gehandelt und mit viel Eifer Porzellan zerschlagen, bevor man sich danach Gedanken macht, wie es weiter gehen soll. Eine verkehrte Welt, man denke nur an den Kauf der Saarmesse ohne näheres Konzept, den unschönen Rauswurf der ehemaligen Baudezernentin Frau Wandel-Höfer ohne geeignete Nachfolgekandidaten und schließlich die Neubesetzung der Leitung des Max Ophüls Festivals mit bundesweiten negativen Schlagzeilen. Aber endlich ist es geschafft, der durch rot-rot-grün verursachten Personalmisere im Baudezernat ein Ende zu bereiten. Im zweiten Anlauf hat sich ein unabhängiger Kandidat gefunden, der am Dienstag durch den Stadtrat gewählt wurde. Saarbrücken hat nun endlich wieder einen Baudezernenten. Ich wünsche jedenfalls Herrn Heiko Lukas alles Gute und viel Geschick für seine neuen Aufgaben. Er wird es bei weitem nicht leicht haben unter den bekannten finanziellen Rahmenbedingungen die zahlreichen städtebaulichen Aufgaben zu ordnen und zu bewältigen. In der Zeitung konnte man ja schon ein paar Standpunkte zu seiner zukünftigen Arbeit lesen. Ein Schwerpunkt wird das untere Alt-Saarbrücken sein, rund um die Hochschule für Technik und Wirtschaft und den Pingusson-Bau. Das ist auch für uns ein sehr wichtiges Thema. Nur dürfen bei aller Liebe zur Innenstadt auch die verschiedenen Stadtteile nicht zu kurz kommen.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]