Wochenspiegel-Kolumne: Ist die Saarbrücker Messe gelesen?

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Vor fünf Jahren kaufte die Landeshauptstadt die Messe-GmbH für 7 Millionen Euro. Die Tatsache, dass die Messe bereits damals nicht die besten Zahlen schrieb, ist noch nicht einmal das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass man von städtischer Seite weder beim Erwerb, noch in den Folgejahren jemals ein inhaltliches Konzept hatte. Verbrauchermessen? Spezialmessen? Eine thematische Ausrichtung braucht man im Rathaus scheinbar nicht. So kamen sich zu den 7 Millionen noch einmal insgesamt 5 Millionen Euro an jährlichen Verlusten hinzu, es wurden also in Sachen Messe bislang 12 Millionen Euro in den Sand gesetzt. Vom Image-Schaden einmal angesehen.

Und während uns die Koalition und Frau Britz stets versicherten, man führe gute Gesprächen mit dem zuständigen Wirtschaftsministerium, erteilte der dortige Staatssekretär Jürgen Barke der schnellen Umsetzung eines neuen Kongress- und Messestandortes über die Presse eine harsche Absage und stellte die grundsätzliche Zukunftsfähigkeit des Messestandortes Saarbrücken in Frage. Sicherlich mit dem Einverständnis von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Ob Barke und Rehlinger, beide SPD, ihrer Genossin Britz eins auswischen wollten, oder ob die stellvertretende SPD-Vorsitzende Britz sich einfach nicht genug für die Messe eingesetzt hat, kann ich nicht beurteilen. Dass Lage um den Messestandort Saarbrücken ebenso besorgniserregend ist wie der Umgang mit den hierfür ausgegebenen Steuermitteln hingegen schon.

Autor: Tobias Raab[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]