Wochenspiegel Kolumne: Zentrum vs. Stadtteile?

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=“.vc_custom_1535619038240{margin-top: 20px !important;margin-bottom: 20px !important;}“]Saarbrücken, den 24.02.2016

Neben aller Wichtigkeit für Saarbrücken eine attraktive Innenstadt zu besitzen darf aber nicht vergessen werden, dass in den umliegenden Stadtteilen auch investiert werden muss. Und unter investieren verstehe ich nicht nur einfach irgendwo noch gewisse Restmittel zu verbauen. Da uns auch die Stadtteile sehr am Herzen liegen, werden wir in den nächsten Ausschüssen und im Stadtrat einen Antrag stellen, um zu prüfen, ob es sich nicht rechnen würde einen neuen Verwaltungsstandort in Burbach im Quartier Füllengarten entstehen zu lassen. Dieser könnte unter Führung der GIU entwickelt werden und sollte zur Unterbringung der Ämter und Eigenbetriebe des Baudezernats dienen. Das hätte gleich mehrere Vorteile: Man würde die hohen Mieten der Innenstadtlage sparen, die Heiz- und Stromkosten wären geringer, es gäbe bessere Parkmöglichkeiten und es wäre natürlich ein positives Zeichen für die Entwicklung von Burbach und dem Westen von Saarbrücken. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist zwar nicht so gut wie in der Innenstadt, sollte aber kein k.o.-Kriterium sein, da der Publikumsverkehr weitaus geringer ist, als bei einem Bürgeramt. Ich bin mal gespannt, ob die rot-rot-grüne Mehrheit das auch so sieht, oder ob sie einfach die Aussage des Stadt-Pressesprechers übernimmt und unseren Vorschlag zur Prüfung als „nicht ideal“ abbügelt. Es darf ja nicht sein, dass die Opposition vielleicht auch sinnvolle Vorschläge liefert.

Autor: Karsten Krämer[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]